Was bedeutet effizientes Bauen?

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Die Menschheit befindet sich in einer besonderen Zeit. Neben der Möglichkeit jeden Prozess ins kleinste Detail nachvollziehen und optimieren zu können, klopft der Klimawandel an die Tür und mach effiziente Denkweisen und Lösungsansätze unumgänglich. Vermutlich werden im Laufe des Jahres 2022 mehr als 8 Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Ein Großteil dieser Menschen lebt in einem Wohlstand, der alle bisherigen Maße übertrifft. Auch in Deutschland kann man von diesem Wohlstand profitieren. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die Bewohner der ärmsten Länder sich den Lebensstandard in der westlichen Welt zum Vorbild nehmen. Ein besonderes Bedürfnis der Menschheit ist seit jeher ein Dach über dem Kopf zu haben, das Schutz und Sicherheit bietet. Heutzutage ist das Bedürfnis eher ein eigenes Haus zu besitzen um Sicherheit, Beständigkeit und keine Mietkosten zu haben. So trifft es sich, dass die beiden oben erwähnten Bewegungen des effizienten Handelns, besonders auf die Baubranche zutreffen.

Mangelfreies und kostensparendes Bauen

Effizientes Bauen aus der wirtschaftlichen Betrachtungsweise kann zum einen aus der Sicht eines Bauherrn erörtert werden. Denn die Baubranche an sich ist noch weit weg von einem fehlerfreien Dasein, welches nicht mehr optimiert werden muss. Wer einmal ein Bauprojekt begleitet hat, der weiß, dass dieses mit vielen Dokumentationen und Bergen von Plänen und Ordnern einhergeht. Dazu benötigt man einen langen Atem, da von der ersten Planung bis zum bezugsfertigen Objekt Jahre vergehen können. Unterdessen häufen sich oft Baumängel. Um diese Situation effizienter zu gestalten, gibt es technische Optimierungsmöglichkeiten, die den Bauherren bei dem Projekt unterstützen und durch Mängelerfassung und Dokumentationstools einen effizienten Bau ermöglichen. Besonders bewährt hat sich dafür das Unternehmen Flink2Go, welche diesen Lösungsansatz verfolgen und sehr kundennah ausgearbeitet haben.

Auf der anderen Seite kann effizientes Bauen aus Betrachtungsweise von Bauunternehmern, Architekten oder anderen Marktteilnehmern als Sicherung der Marktfähigkeit verstanden werden. Durch effiziente Bauverfahren, kostengünstige Arbeitsweisen und Erzielung schneller Resultate sichert sich der Marktteilnehmer ein langfristiges bestehen. Das ist einer der Vorteile einer gesunden Marktwirtschaft, denn durch einen gesunden Wettbewerb werden die Verfahren und damit auch die Resultate stets optimiert und eine fortschrittliche Entwicklung ist gesichert.

Weitere Betrachtungen von effizientem Bauen

Neben der wirtschaftlichen Perspektive bezieht sich effizientes Bauen aber heutzutage vor allem auf den Zahn der Zeit: Die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf die klimatischen Bedingungen im globalen Kontext. So muss in der heutigen Zeit effizientes Bauen auch unter Gesichtspunkten des ressourcenschonenden Bauens betrachtet werden. Zudem wird CO2, beziehungsweise ein CO2-Äquivalent (Umrechnung in CO2), immer stärker in den Fokus gerückt. Schon heute sind Regierungen darauf bedacht CO2-lastige Unternehmen und Verfahren durch CO2-Bepreisungen zu belegen und damit einen fairen und nachhaltigen Markt, mit Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Umwelt, zu schaffen.

Ressourcenschonendes Bauen

Ressourcenschonendes Bauen verfolgt den Ansatz, dass besonders die Baubranche seit jeher viele Ressourcen zu ineffizient genutzt hat. Um eine zukunftsträchtige Entwicklung zu erzielen, muss dieses Handeln verändert werden. Mitte des 20. Jahrhunderts lag der Platzbedarf an Wohnraum pro deutschem Bürger bei rund 20 Quadratmetern. Seit dieser Zeit hat sich der Platzbedarf mehr als verdoppelt und liegt bei fast 50 Quadratmetern. Wenn diese Entwicklung zusammen mit der Rate des Bevölkerungswachstums betrachtet wird, ist es kaum verwunderlich, dass pro Tag in Deutschland Bodenflächen von rund 100 versiegelt werden. Diese negative Bilanz benötigt platzsparende Wohn- und Arbeitsraumkonzepte. Denn auch freie, unversiegelte Flächen sind eine endliche Ressource.

CO2-sparendes Bauen

Darüber hinaus wird effizientes Bauen unter den Gesichtspunkten des CO2-sparenden Bauens betrachtet. In Deutschland werden auch nach heutigem Stand noch größtenteils Baustoffe verwendet, die bei der Herstellung wesentlich mehr CO2 und andere Treibhausgase verursachen, als die Materialien an sich binden. Da der Klimawandel vor allem durch die erhöhte Treibhausgas-Konzentration in der Erdatmosphäre bedingt ist, ist es nur richtig zu erkennen, dass auch die Art des Bauens einen wesentlichen Anteil an der hohen Konzentration verursacht. Denn was viele nicht wissen, mit der Errichtung eines Einfamilienhauses aus Beton mit einer Legierung aus Stahlmatten, wir mehr CO2 emittiert, als würde man mit einem handelsüblichen Auto mehrere dutzendmale die Erde umrunden. Daher müssen Materialien verwendet werden, die mehr CO2 binden als sie verursachen. Dazu zählen Holz, Dämmstoffe aus Pflanzenfasern und Lehmputze.

Fazit

Effizientes Bauen hat somit wirtschaftliche als auch soziale und ökologische Vorteile. Wer sich heute auf effizientes Bauen fokussiert, kann am Markt weiterhin erfolgreich hantieren, mangelfreie Gebäude errichten und mit einer ausgewogenen Umweltbilanz in die Zukunft starten.

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