Holzgarage: 3 Stile, 1 Tipp

©hansagarten24

Neubau oder Renovierungen sind ein echter Kraftakt. Unzählige Entscheidungen müssen getroffen, hohe Beträge investiert und Planungsänderungen schnell kompensiert werden. Während der Bau läuft, stöhnen fast alle Bauherrinnen und Bauherren. Ein Anflug von Verzweiflung und Überforderung ist ganz normal. Sobald der Neubau oder die Renovierung dann aber fertiggestellt wurden, ist die Begeisterung um so größer: Der riesige Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Die Fassade, das Dach und die Fenster erstrahlen in neuem Glanz, genau wie es sich die Bauherrinnen und Bauherren gewünscht haben. Ein kleines, aber wichtiges Detail fehlt aber noch: die Garage.
Gefrorene Scheiben im Winter, verbeulte Dächer nach einem Hagelsturm oder Kotflügel, die ihrem Namen alle Ehre machen, lassen sich mit einem sicheren Stellplatz leicht vermeiden.

Für Ihre Garage haben Sie die Wahl: Möchten Sie auf weitverbreitete Standard-Lösungen in Grau und Weiß zurückgreifen, oder suchen Sie nach einem echten Highlight für die Außenansicht Ihres Hauses? Individuell gestaltbar, ressourcenschonend und günstig – damit überzeugt die Holzgarage immer mehr Häuslebauer. Ob eine Garage aus Holz auch für Sie infrage kommt, wissen Sie nach diesem Artikel. Hier lernen Sie die drei häufigsten Stile kennen und erweitern außerdem Ihr Wissen über das Selberbauen von Holzhäusern.

Der Klassiker – die geschlossene Holzgarage

Unabhängig vom Material sind geschlossene Garagen am weitesten verbreitet. Drei Wände und ein Tor bieten den besten rund um Schutz für Ihr Auto. Selbst bei einer klassischen geschlossenen Garage stehen Ihnen bei der Variante aus Holz einige Optionen zur Verfügung: Zunächst können Sie auswählen, welches Tor Sie sich für Ihre Holzgarage wünschen. Soll Ihr Garagentor komfortabel nach oben aufschwingen? Oder bevorzugen Sie ein klassisches Flügeltor, dass sich zu den Seiten öffnet? Schwingtore haben den Vorteil, dass Sie sich mit einer Handbewegung und unabhängig vom Untergrund leicht öffnen lassen. Allerdings kostet der Schwungradius des Tores auch Platz. Wenn Sie ein hohes Auto haben, wie zum Beispiel einen Camping-Bus, oder den Platz an der Decke als Stauraum für die Dachbox oder Ähnliches nutzen wollen, werden Sie die Vorzüge der Doppeltore zu schätzen wissen. Je nachdem, welche praktische Funktion für Sie besser passt, können Sie die geeignete Holzgarage auswählen. Aber nicht nur praktisch, sondern auch optisch werden Sie Ihren Liebling finden: Flachdach oder Satteldach – hier scheiden sich die Geister. Was    für den einen modern und elegant wirkt, schätzt der andere als kantig und kalt ein. Für Ihre Holzgarage haben Sie deshalb die Wahl: Wie soll die Garage Ihrer Träume aussehen?

Der Hingucker – der luftige Carport

Während sich die geschlossene Holzgarage in das Gesamtbild der Fassade des Hauses einfügt, sticht der Carport als echter Eye-Catcher hervor. Die Überdachung für den Stellplatz ist an sich schon ein Hingucker. Die markanten Stelzen und das hohe Satteldach sind etwas anderes, als die Standard-Garage, die Sie an jeder Straßenecke sehen. Wenn Ihr Auto geparkt ist, wird der Holz-Carport fast zur Ausstellungsfläche. Sie sind stolz auf Ihr Auto? Dann ist es viel zu schade, das Schmuckstück in der Garage zu verstecken. Ein protziges Verhalten ist aber nicht das einzige Argument für einen Carport. Er ist auch einfach praktisch. Kein Garagentor, das Sie jeden Tag öffnen müssen und vor allem keine Seitenwände, gegen die Ihre Kinder die Türen knallen können. Schutz vor Beschädigungen von oben, direkter Sonneneinstrahlung oder Schneemassen bietet die Alternative zur Garage aber trotzdem. Ein weiteres Argument ist natürlich auch der Preis. Weil deutlich weniger Material gebraucht wird, kosten Carports weniger als die Hälfte einer geschlossenen Garage. Da denken viele Autobesitzer zweimal nach. Dank des Satteldachs bietet selbst der Carport mit cleverer Zusatzausstattung etwas Stauraum. Eine Dachbox, ein Kanu oder die Ski sind unter dem Dach ordentlich verstaut. Auf der Suche nach einem wirklichen Raumwunder wird Sie aber das nächste Modell begeistern.

©hansagarten24

Die Praktische – die Holzgarage mit Geräteraum

Platz für alles Wichtige, Ordnung pur und nie mehr suchen verspricht die Holzgarage mit Geräteraum. Sowohl die geschlossene Garage als auch der offene Carport können um einen abgetrennten Raum erweitert werden. Hier ist der optimale Platz für Ihre Fahrräder, Ihren Rasenmäher oder auch Ihre eigene kleine Werkstatt. Als Alternative zum Geräteraum können Sie auch ein Modell mit einer zweiten Garage wählen. So steht auch Ihr Zweitwagen sicher geschützt. Der größere Bau hat außerdem noch einen weiteren Vorteil: Er ist der perfekte Sichtschutz für Ihren Garten. Neugierige Nachbarn können dank der großen Holzfront der Garage Ihren Garten nicht mehr einsehen. Für viele bringt das ein Gefühl von Geborgenheit und steigert den Wohlfühlfaktor auf dem eigenen Grundstück. Die Holzgarage wirkt dabei deutlich weniger konfrontativ als ein expliziter Sichtschutz. So können Sie die Privatsphäre in Ihrem Garten genießen und gleichzeitig die gute Nachbarschaft aufrechterhalten.

©hansagarten24

Ein Tipp zum Aufbau – eine Garage selber bauen mit einem Fundament ohne Beton

Die drei unterschiedlichen Stile kennen Sie nun. Welches Modell am besten zu Ihrem Haus und Ihren Vorstellungen passt, können Sie mit diesem Hintergrundwissen selbst entscheiden. In jedem Fall sollten Sie aber im Hinterkopf behalten, welche Möglichkeiten Ihnen die Entscheidung für eine Holzgarage bringt: Wie alle Holzhäuser können Sie auch die Garage nach Ihren Wünschen lackieren. Das bringt Pep und Individualität ins Neubaugebiet. Natürliche Holztöne sind genauso möglich wie modernes Grau-Weiß oder flippiges Grün, Blau oder Rot. Streichen Sie Ihre Holzgarage in Ihrer Lieblingsfarbe und setzen Sie so einzigartige Akzente in Ihrer Nachbarschaft.

©hansagarten24

Wenn Sie grundsätzlich dafür offen sind, selbst Hand anzulegen, kann es für Sie auch eine interessante Option sein, auf Bausätze für Garagen zum Selberbauen zurückzugreifen. Die Modelle sind so konzipiert, dass sie sicher ohne professionelle Monteure aufgebaut werden können. Gemeinsam mit Familie, Freunden oder Bekannten können Sie so Ihre Garage ganz einfach selber bauen. Damit sparen Sie nicht nur das Geld für einen professionellen Montage-Service, sondern auch die zum Teil langen Wartezeiten. Wer selber baut, kann schon wenige Tage nach der Lieferung in der eigenen Garage parken.
Damit der Aufbau so schnell und einfach funktioniert, ist neben dem Bausatz für die Holzgarage auch die Auswahl des Fundaments entscheidend. Ein Fundament ohne Beton ist die schnellste und einfachste Methode, mit der Heimwerker ohne Vorerfahrung einen stabilen Untergrund bauen können. Statt aufwendige Betonfundamente bauen die innovativen Fertigfundamente auf Holz als Werkstoff. Bevor Sie mit dem Aufbau der Garage beginnen, verschrauben Sie die Balken aus dem Fundamentbausatz zu einem stabilen Raster und befestigen es mit Ankerstäben aus Stahl im Boden. Auf dieser Grundlage können Sie nun Ihre stabile und ebene Garage bauen. Über die Belastung müssen Sie sich auch bei Fundamenten aus Holz keine Gedanken machen: Selbst die Fundamente für die kleinsten Garagen sind bis zu 12,8 Tonnen belastbar. Auf diesem Untergrund können Sie also auch jeden SUV oder Camping-Bus bedenkenlos parken.

Kreieren Sie sich den Parkplatz, den Sie sich schon immer gewünscht haben. Mit einer Garage aus Holz steht Ihnen eine Vielzahl an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten offen. Schaffen Sie mit Ihrer Garage das Highlight in Ihrer Straße, über das Sie sich jeden Tag freuen können.

Shopping Cart
Scroll to Top