Von der Mietwohnung ins Eigenheim: Tipps für den Wohnortwechsel

zwei Personen tragen Kisten beim Umzug
Bild: Envato Elements, Pressmaster

Der Schritt von der Mietwohnung in das Eigenheim ist für viele Menschen ein besonderer Meilenstein in ihrem Leben. Doch bei aller Vorfreude ist es notwendig, vor dem Wohnortwechsel einige organisatorische Aspekte zu beachten. Diese helfen, Zeit zu sparen, Stress zu reduzieren und unnötige Kosten zu vermeiden.

Wie gelingt der Umzug von der Mietwohnung ins Eigenheim?

Ist das Haus gekauft oder der Hausbau abgeschlossen, packen die meisten Eigenheimbesitzer in Gedanken schon längst die Koffer und Kisten. Doch vor der Arbeit ist eine gute Planung empfehlenswert. Viele Haushalte unterschätzen beim Umzug den Transport diverser Möbel. Nicht immer fallen nur Kisten und Koffer mit Kleidung, Büchern oder Dekorationen an. Auch Sofa, Kleiderschränke, Kühlsysteme oder Schreibtische sind von A nach B zu bringen.

Wer sich die Arbeit und den Kraftaufwand sparen möchte, wendet sich an ein professionelles Umzugsunternehmen. Die Mitarbeiter kennen sich bestens mit dem Transportieren verschieden schwerer, sperriger Möbel aus und helfen somit, Nerven und Geld zu schonen. Der Vergleich von verschiedenen Unternehmen ist ebenso ratsam, um das eigene Hab und Gut zuverlässig an den neuen Wohnort zu bringen.

Seriöse Umzugsunternehmen zeichnen sich durch spezielle Leistungen wie Versicherungen, Verpackungsservice und Möbelmontage aus. Sie bieten zudem persönliche Gespräche und realistische Kostenvoranschläge. Dadurch vermeiden Eigenheimbesitzer böse Überraschungen und können sich auf einen reibungslosen sowie zeitnahen Umzug freuen.

Geld sparen beim Umzug? Nichts leichter als das!

Die meisten Haushalte stellen sich darauf ein, dass der Umzug ins Eigenheim ein teures Unterfangen wird. Doch die Kosten lassen sich mit der richtigen Strategie gering halten. Damit das gelingt, ist es sinnvoll, vor dem Umzug konsequent jeden Raum zu entmisten. Oft lagern in Büros, auf Dachböden, in Kellerräumen und in Garagen viel mehr, als benötigt wird. Diesen Ballast können Haushalte auf Flohmärkten oder Online-Portalen verkaufen. Einiges lässt sich auch verschenken, anderes entsorgen.

Wichtig ist, jeden Wohnbereich vor dem Umzug genau zu kontrollieren. Dementsprechend wird das neue Eigenheim nicht erneut mit Möbeln oder Dekorationen überladen und der Umzugstag einfacher gestaltet. Wer außerdem keine neuen Kartons kaufen möchte und Geld sparen will, nutzt gebrauchte Umzugskartons. Manchmal gibt es noch ausreichend Kartons in der Familie oder bei Freunden. Sollten diese Kartons und Kisten nicht ausreichen, lohnt ein Blick ins Internet und ein Vergleich auf verschiedenen Internetportalen.

Tipp: Die Kartons sollten niemals zu schwer beladen werden. Das könnte unter Umständen nicht nur den Rücken belasten, sondern auch das Material beeinträchtigen. Gibt der Karton nach, geht eventuell wertvolles Geschirr oder andere Kostbarkeiten zu Bruch, was wiederum neu angeschafft werden müsste.

Um- und Abmeldungen nicht vergessen

Neben dem Umzug und dem verbundenen Stress vergessen viele Haushalte einige formale Aufgaben. Dabei ist es nötig, nach dem Wohnortwechsel das zuständige Einwohnermeldeamt innerhalb von 14 Tagen in Kenntnis zu setzen. Wer diese Frist versäumt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen, das im Bundesmeldegesetz (BMG) festgelegt ist.

Darüber hinaus sind auch Um- oder Abmeldungen im Hinblick auf Versicherungen, Post, Internet sowie Strom und Wasser vorzunehmen. Auch Banken, Arbeitgeber, Kindergärten sowie Schulen sind direkt nach dem Umzug zu informieren. Damit kein Abonnement vergessen und keine Post verloren geht, sollten Haushalte im Idealfall eine Checkliste anlegen. Sicher ist sicher.

Der Wechsel von der Mietwohnung ins Eigenheim ist ein spannendes Abenteuer. Damit dieses nicht von Ärgernissen getrübt wird, sind ein paar Vorbereitungen zu treffen. Wer sich jedoch frühzeitig mit Umzugsunternehmen, Umzugskartons und anderen Planungen befasst, kann dem Standortwechsel ganz entspannt entgegenblicken.