Alles was du über den Keller wissen musst

FAQ Keller

Was darf nicht in den Keller?

Was auf keinen Fall dauerhaft im Keller gelagert werden darf, sind leicht entzündliche Flüssigkeiten und Stoffe. Dazu zählen: Benzin, Lacke, Farben mit Lösungsmitteln, Desinfektionsmittel, Öle wie Motoröl, alte Zeitungen und Papier, Kleidung und Matratzen. Ähnlich verhält es sich mit Lebensmitteln. Oft gilt hier die Regel, dass diese zwar im Keller gelagert werden dürfen, aber alle Dosen und Einmachgläser gut verschlossen und loses Obst und Gemüse so aufbewahrt werden müssen, dass dadurch keine Ratten angelockt werden. Keller dürfen meist auch nicht als Warenlager oder Schlafzimmer genutzt werden. Manche Vermieter untersagen auch das Ausüben bestimmter Tätigkeiten. So kann es verboten sein, einen Hobbyraum oder eine Werkstatt im Keller einzurichten.

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Wie viel kostet ein Wohnkeller?

Ein Wohnkeller kostet um die 15.000 Euro. Die Gütegemeinschaft Fertigkeller hat ausgerechnet, dass ein unterkellertes Einfamilienhaus bis zu 20 Prozent teurer ausfällt als ein Haus ohne Kellergeschoss. Dafür gewinnen sie immerhin bis zu 40 Prozent mehr Wohnfläche.

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Wie bekommt man Schimmel aus dem Keller?

Mit folgenden Mitteln beseitigen Sie den Schimmel im Keller:
<ul>
<li><strong>Schimmelentferner</strong>: Spezielle Produkte zum Schimmel entfernen gibt es im Baumarkt oder auch im Internet zu bestellen. Die Produkte werden aufgetragen und nach der auf der Verpackung angegebenen Einwirkungszeit einfach abgewischt.</li>
<li><strong>Alkohol</strong>: Mindestens 70-prozentiger Alkohol entzieht dem Schimmel Wasser und desinfiziert die Wand. Einziger Nachteil: Der Alkohol verflüchtigt sich schnell, sodass die Behandlung mehrmals wiederholt werden muss.</li>
<li><strong>Essig</strong>: Der niedrige pH-Wert von Essig entzieht dem Schimmelpilz die Lebensgrundlage. Einzige Ausnahme: Kalkwände! Zusammen mit dem Essig bildet der Kalk ein Milieu, indem der Schimmel noch viel besser gedeiht.</li>
<li><strong>Wasserstoffperoxid</strong>: ist besonders effektiv, um die Schimmelflecken auf der Wand auszubleichen. Auf manchen Wänden können diese Reiniger zu ungewollten Verfärbungen führen. Testen Sie daher die Wirkung zunächst an einer kleinen Stelle.</li>
</ul>

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Ab welcher Steigung ist ein Keller sinnvoll?

<p class="" data-start="458" data-end="554">Ab ca. 10–15 % Steigung (5,7–8,5°) ist ein Keller ist oft wirtschaftlich sinnvoll, weil sich das Gebäude gut in den Hang „einschneiden“ lässt und der Keller als Wohn- oder Nutzfläche auf der Talseite teilweise mit Tageslicht versehen wird (Hanggeschoss). Zusätzlich werden aufwendige Stützmauern vermieden.</p>
<p class="" data-start="779" data-end="870">Ab ca. 20 % Steigung (11° oder mehr) ist ein Keller fast immer notwendig, weil ebenerdiges Bauen praktisch nicht mehr möglich ist und sonst massive Erdarbeiten nötig wären.</p>

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Was kostet ein halber Keller?

Die Kosten für einen halben Keller (Teilunterkellerung) sind geringer als für einen vollständigen Keller, aber nicht unbedingt deutlich günstiger, da die Kosten für die Bodenbearbeitung und den Tiefbau dennoch anfallen<span style="background-color: #ffffff;">. Die Kosten variieren stark je nach Größe des Kellers, Bodenbeschaffenheit und gewünschter Ausstattung. Bedenken Sie auch, dass ein teilunterkellert gebautes Haus weniger Raumkapazitäten beinhaltet als das gleiche Objekt mit Vollunterkellerung. Im Endeffekt sollten Sie abwägen, welche Variante sich für Sie lohnt und welche Form der Unterkellerung Ihnen den größten Nutzen, sprich den größten Gewinn an Wohnraum zum besten Preis pro Quadratmeter, verschafft. Für ei</span>ne Teilunterkellerung sollten Sie mit Kosten zwischen 15.000 und 20.000 Euro günstiger liegen als bei einer Vollunterkellerung, jedoch sind konkrete Zahlen nur mit einer individuellen Planung möglich.<span class="" data-wiz-rootname="ohfaMd"><span class="vKEkVd" data-animation-atomic=""> Dennoch sollten Sie bedenken, dass ein Teilkeller durchaus um im Schnitt ungefähr bis zu 50.000 Euro Ihr Budget erweitert.</span></span>

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Wie groß ist standardmäßig ein Kellerraum?

Ein zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zugehöriges Kellerabteil umfasst meist zwischen 2 und 6 m². Beim Einfamilienhaus orientiert sich die Größe von Kellerräumen an funktionalen Anforderungen sowie an der gesamten Kellergröße. Die Räume sind in der Regel bis zu 10 m² groß.

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Welche Materialien benötige ich für den Kellerbau und was kosten diese?

Für den Bau eines Kellers benötigst du folgende Materialien, für die grob die nachfolgend angegebenen Kosten fällig werden (Stand Januar 2026):
- Aushub- und Unterbaumaterial (Kies/Schotter, ggf. Vlies): etwa 25 bis 60 Euro je t
- Transportbeton C25/30 für Bodenplatte und Wände (Standard- oder WU-Beton): etwa 60 bis 100 Euro je m³
- Bewehrungsstahl: etwa 1,20 bis 1,50 Euro je kg
- Bitumendickbeschichtung/Abdichtbahnen: etwa ca. 4 bis 12 Euro je m³
- Fugen- und Quellbänder: etwa 3 bis 15 Euro pro m
- Perimeterdämmung (XPS): etwa 20 bis 60 Euro je m²
- ggf. Drainagerohr: etwa 2 bis 8 Euro je m
- Lichtschächte: etwa 150 bis 600 Euro jeweils
- Kellerfenster: etwa 200 bis 800 Euro pro Stück

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